Wiedergänger
Auf den Spuren der literarischen Kunstfigur Klaus Steintal, die als Zombie
und Untoter Horstmanns Schriften durchgeistert.
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Das
Zweite Ich
Doppelgänger – mal als Figuren lustvoller Ich-Entgrenzung, mal nicht von
dieser Welt.
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Metamorphosen
der Apokalypse
Von der anthropofugalen Poesie zur Beinahe-Katastrophe.
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Mondheimat
Visionen eines befriedeten, „vermondeten“ Planeten.
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Selbstauslegung
Wider die Missverständnisse. Ironische Selbstkommentare und bierernste
Erklärungsversuche.
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Repoetisierung
des Nachdenkens
Vom Eindringen der Literatur in die (Literatur-)Wissenschaft.
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„Verwertungsgesellschaft
Philologie“
Horstmanns Verunglimpfung des akademischen Betriebs, dessen Teil er doch ist,
lassen ein gerütteltes Maß an Risikobereitschaft erkennen.
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Unter Rotlicht
Pornographie und Prostitution. Ein Lieblingsthema Horstmanns, intoniert in
bisweilen drastischen Tönen.
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Flügelschlag
der Melancholie
Die „schöne Kunst der Kopfhängerei“ ist für Horstmann
das genaue Gegenteil von Trübseligkeit und Depression; sie ist eine emotionsgefärbte
Form der Klarsicht.
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Apus
apus
Jack London und Philip Larkin haben es vorgemacht: Wer als Literat auf sich
hält, schafft sich beizeiten ein Totemtier an.
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Im
Pointenreich
Diese Heimatadresse dokumentiert Horstmanns Lust an Sprachwitz und Doppeldeutigkeiten.
Hart an der Grenze des so genannten „guten Geschmacks“.
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Liquidisierung
Von der Trunksucht. Unter literaturhistorischer Perspektive wie im Selbstversuch.
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Im
Verkehr
In Horstmanns Büchern fährt man mit Vorliebe Auto. Unfälle
inklusive.
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Devolution
Teils aus einem auf den Kopf gestellten Darwinismus hervorgegangener, teils
am Habitus früher Ethnien geschulter Topos der Dezivilisierung und Unterschreitung
des kulturellen „Niveaus“.
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Rückbau
„Man verkommt unmerklich, wenn man älter wird.“ – Nach
dem kollektiven rückt verstärkt der eigene Verfall in den Blick.
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Aufhören!
Schreibverbote, literarische Exkommunikationen und Strategien des Verzichts – durchexerziert am eigenen Leib.
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