Wer Ulrich Horstmanns Gedichte ernstnimmt, der müßte Angst bekommen. Seine „Nachgedichte“ die er im Untertitel „Miniaturen aus der Menschenleere“ nennt, sind so geschrieben, als gäbe es uns nicht. Korrekter ist die Formulierung: als hätte es uns gegeben. Gedichte nach der Katastrophe, welche auch immer, Atom oder sonst etwas. Kein Mensch, der sie lesen könnte, und so hat es „den Büchern gründlich die Sprache verschlagen“. (...) Doch eigenartig: so beklemmend die Orte sind, von denen Horstmann schreibt, das Erschrecken will sich nicht einstellen. Vielleicht strapaziert der Autor die Phantasie seines Lesers zu sehr.
Thomas Rother: Ungelesene Gedichte. In: Westfälische Allgemeine Zeitung, 18.5.1981.
Dies ist ein Lyrikband, der nicht unbeachtet blieben sollte, weil er sich und anderen nichts vormacht – nicht einmal als Menetekel! Diese „Nachgedichte“ sind exakte, im Bericht-Stil wie präzise Felszeichnungen wirkende „Miniaturen aus der Menschenleere“ – so der Untertitel –, die in guter Übereinstimmung bei aller Selbständigkeit die Grafiken von Egbert von der Mehr ergänzen. Der knapp über dreißigjährige Autor schreibt eine Bildungslyrik, die dennoch trotz allen Assoziationen, Fachbegriffen, aller Nüchternheit poetisch nicht nur verständlich ist, sondern ihre eigene nachwirkende Handschrift zeigt, angesiedelt (...) zwischen Gottfried Benn und Gerd Hoffmann. Form und Wort gehen gegen die Leere einen Bund ein. (...) Man nehme sich Zeit und Aufmerksamkeit für diese metallische Stimme aus der jungen Generation der „Denker“, die – immer noch – dichtet.
Inge Meidinger-Geise: Strandgut aus Sprache. In: Frankfurter Hefte, Heft 9, 1981.
Man sieht, auch Horstmann, von dem streng geformte Poesie vordem kaum zu lesen war, hat sich der neuesten Mode angepaßt und sich dem Reimen auf flinken Versfüßen verschrieben. Zwar gibt es auch einige andere Texte in freien Rhythmen, kleine Geschichten und Genreszenen wie etwa das hübsche Bildchen „Landregen, westfälisch“. Doch nicht derlei nette lyrische Kleinigkeiten machen den Band „Schwedentrunk“ aus, sondern die kritisch und aggressiv gemeinten Texte, die offenbar provozieren sollen (...). Zur Idylle der Form stünden die Inhalte im schärfsten Kontrast, heißt es im Verlagstext zu Horstmanns Versen. Das ist wohl wahr – aber der Kontrast, die Spannung wird nicht produktiv genutzt, die muntere Form wirkt bloß unangemessen, der Ton erscheint als leichtfertig. (...) Übrigens stören bei Horstmann gelegentlich unreine Reime wie „Fliesen / genießen“, „Drüse / Füße“, „Gezweig / ins Zeug“. Bei solchen Formfehlern wird eine Absicht ebensowenig erkennbar wie dann, wenn der Autor mit den Jamben nicht fertig wird und mit seinen Versfüßen ins Stolpern gerät. Ein gelegentlicher Blick in Wolfgang Kaisers „Kleine deutsche Versschule“ wäre sicher von Nutzen für Ulrich Horstmann, der ja kein lyrischer Hochseilartist ist, sondern ein postmoderner Reimbastler, der sich Mühe gibt.
Jürgen P. Wallmann: Frech auf flinken Versfüßen. In: Der Tagesspiegel, 26.3.1989.
Den meisten Gedichten fehlt es an gedanklicher Originalität, und auch sprachlich zeigen sie wenig individuelles Profil. Horstmann benutzt häufig die im Alltag umlaufenden Wendungen, er gewinnt aber keine Distanz zu ihnen, weshalb seine Verse im Bann des konventionellen Redens bleiben. (...) Durch den (...) Mangel an sprachlicher Sensibilität werden Horstmanns Gedichte nun nicht gerade zu einem Schwedentrunk für den Leser. Ihr Hauptmangel liegt vielmehr darin, daß sie auch dort noch harmlos und gefällig bleiben, wo sie kritisch sein wollen. Niemand wird sich gefoltert fühlen, wenn ihm ein wenig vom heute verbreiteten Unbehagen, ein wenig Weltschmerz und einige lyrische Momentaufnahmen eingeflößt werden.
Jürgen Jakobs: Hure TV. Gefälliges über die Öde des Lebens. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.6.1989. (Zu: „Schwedentrunk")
Horstmanns Lyrik atmet nach gnostischem Muster den Geist einer universalen Unheilsgeschichte. Der Wille zur Vernichtung durchwaltet die Welt von Anbeginn. (...) Horstmann bleibt dem radikalen Pessimismus, dem er sich verschrieben hat, treu, und doch will man ihm nicht so recht glauben. Dem Leser kippt Ulrich Horstmann einen Melkkübel voll garstig Mistlachwasser in den Schlund, sich selbst und seiner weiblichen Begleitung nach vollendeter Arbeit am Schmutz der Welt ein gepflegtes westfälisches Bier. Die polnische Widmung „Ale Piwo dla Heleny“ („aber ein Bier für Helene“) nimmt den Titel des Bändchens auf und setzt ihm eine Welt außerhalb der Literatur entgegen. Der westfälische Apokalyptiker entpuppt sich als Genießer. Wenn morgen die Welt unterginge, so tränke er heute Abend in Ruhe sein Bier. Na zdrowie!
Uwe Wolff: Ein Bier für den Apokalyptiker. In: Neue Zürcher Zeitung, 8.9.1989. (Zu: „Schwedentrunk“)
Kein apokalyptischer Reiter in blinkender Rüstung prescht da heran, sondern der Privatmann Horstmann wird greifbar, waidwund und angeschlagen. Die Bombenstimmung des „Untiers“ (...), sie ist dahin. Der apokalyptische Sprengkopf Horstmann, entschärft. Statt dessen werden wir des Familienmenschen ansichtig: lesend im Wintergarten, die Decke über den Knien, beim Puppenspiel mit der kleinen Tochter, geplagt von rasenden Kopfschmerzen, sich ertüchtigend beim Waldlauf oder das allabendliche Bier genießend. Und doch meistens allein. Das „Einfallstor“ präsentiert persönliche Dokumente von überwältigender Authentizität, läßt den Blick in den Innenraum des Verfassers zu. Wundersame Brueghel-Bilder steigen auf, eine märchenhafte, melancholisch verhangene Herbst- und Winterwelt, in der Horstmanns „Mauersegler-Manie“ ihre Endlosschleifen zieht. (...) Die Kampfansage des „Untiers“ ist zurückgezogen. Horstmanns Rückkehr aus der Einöde der Steintäler stand zu erwarten, schon aus kräfteökonomischen Gründen.
Frank Müller: Ulrich Horstmanns Weg vom Steintal in die Lahn-Sümpfe. In: Gießener Anzeiger, 21.10.1998. (Zu: „Einfallstor“)
Ulrich Horstmann ist bekennender Aphoristiker. Mit „Einfallstor“ legt er nach „Hirnschlag“ (1984) und „Infernodrom“ (1994) seine dritte Aphorismensammlung vor. Der Titel rückt bereits die literarische Gattung ins Zentrum: „Der Aphorismus ist ein Einfallstor, der Aphoristiker auch.“ Er spielt aber nicht so sehr auf den militaristischen Hintersinn des Satzes an, der die subversive Kraft von Aphorismen gegenüber den Bollwerken des systematisierten Denkens hervorhebt. Vielmehr geht es um den Verfasser der Gedankenblitze selbst, der eingesteht, nicht nur das Tor für den Einfall, sondern auch ein von der aphoristischen Torheit Befangener zu sein. „Die Selbstlosigkeit hat beängstigende Formen angenommen“, stellt Horstmann fest und rückt sein Selbst ins Zentrum der Sammlung. „Einfallstor“ läßt sich lesen wie ein Tagebuch voller pointierter Einträge. Sie zerfallen nicht in separate Ideen, sondern beginnen bei fortschreitender Lektüre ein Leben zu erzählen.
Rajan Autze: Steintal, versunken in den Lahn-Sümpfen bei Marburg. Aus dem Blickwinkel des alternden Melancholikers: „Einfallstor“, Ulrich Horstmanns neue Aphorismensammlung. In: Badische Zeitung, 2.2.1999.
Nicht nur in seinen Prosatexten, auch in Versform lässt Ulrich Horstmann die Puppen tanzen. In einer Welt der Anzüglichkeiten, in der die Bordsteinschwalben auf- und niederfahren, die Grenzen zwischen Haar- und Sexfilmschnitt verschwimmen, die Videobox den Blick auf die weibliche res extensa nur gegen Bares frei gibt, erweist er sich als kundiger Führer. (...) Dass für diese (...) Momentaufnahmen wiederum fast ausschließlich die männliche Perspektive gerade steht, ist eine Sache, dass die Arretierung des Sinns dabei zum großen Teil auf Kosten des Lesers erfolgt, eine andere. Beim Lesen dieser Gedichte laufen die Motoren der eigenen Assoziationsmaschinerie so hochtourig, dass man sich beim Produzieren einschlägiger Vorstellungen förmlich zusehen kann. Weiblichkeit offenbart sich hier als überirdisch fremd und engelsgleich, als hinfällig und verdorben zugleich. (...) Wem Horstmanns obligatorische Biergedichte bis dahin nicht zu Kopf gestiegen sind, der blättert fasziniert weiter bis zum Schluss. „Zu allem leicht Verderblichen“, notiert der vom Autor eigenhändig verfasste Klappentext, habe er „den richtigen Draht“. Damit wird nicht zuletzt auch auf den eigenen Rückbau angespielt, den Horstmann, gepaart mit unstillbarem Lebenshunger, seit „Einfallstor“ (1998) beharrlich umkreist. Als leicht verderblich und erdenschwer erweist sich dabei nicht nur sein weibliches Gegenüber, sondern auch das eigene, zuvor im subjektleeren Raum der Postapokalypse verhallende und in „orbitale“ Distanz gebannte, jetzt aber wieder gewonnene Ich.
Frank Müller: Die Bleischwere in den Gliedern. Neue Gedichte von Ulrich Horstmann. In: literaturkritik.de, 2. Jahrgang, Nr. 6, 2000, S. 180-182. (Zu: „Göttinnen, leicht verderblich“)
Der Gedichtband „Picknick am Schlagfluß“ spannt einen weiten Bogen. Die reimlosen Langzeilen heben an bei den Göttern, die die Ursuppe satt haben und denen stattdessen nur noch Protoplasma auf die „abspeisungstafel von welt“ kommt. Von hier aus wandert der distanzierende Blick Horstmanns weiter, bis zu der sich am Fett der Hochzivilisation labenden Moderne, in der man reihum an- und aufstößt. Auch sich selbst macht der Autor zum Thema. Anlässlich einer „Intellektuellenmast“ erlebt sich sein lyrisches Ich als widerborstig. Die Überschrift verrät aber, dass der Ausgegrenzte sich trotzdem sauwohl fühlt: „Schwein gehabt“.
Frank Müller: Kleist-Preisträger Horstmann beendet Schriftstellerdasein. Das Allerletzte – Gedichtzyklus „Picknick am Schlagfluss“. In: Neue Marburger Zeitung, 22.6.2005.
Nach dreißig Jahren, so erklärte Horstmann während eines Vortrags in München, in denen er seinem Brotberuf die Zeit gestohlen und sich mit seinem heimlichen Laster vergnügt habe „wie der Quartalssäufer mit dem Flachmann“, strecke er die Waffen. (…) Vor dem endgültigen Ausnüchtern, dem kalten Entzug, dem Heulen und Zähneklappern aber hat die retardierende Logik des Verlagswesens ein letztes, ein allerletztes Rückzugsgefecht anberaumt. „Picknick am Schlagfluß“ steht auf dem Umschlag des unscheinbaren Bändchens. Es zeigt den ausgemusterten Literaten kurz vor der Sperrstunde, am Vorabend seines taktischen Rückzugs in das Reich der Untaten. Die reimlosen Langzeilen spannen einen weiten Bogen. Sie heben an bei den Göttern, die die Ursuppe satt haben und denen stattdessen nur noch Protoplasma auf die „abspeisungstafel von welt“ kommt. Von hier aus wandert der distanzierende Blick Horstmanns weiter, vorbei an den Mammut-Schlächtern des Pleistozäns, bis hin zu der sich am Fett der Hochzivilisation labenden Moderne, in der man reihum an- und aufstößt. Ob Fernsehen, SMS oder Höhensonne – wo früher Kulturkritik dräute, hat Horstmann kurz vor dem selbst verhängten Ende seiner literarischen Wehrpflicht allenfalls noch den befremdlichen, den aberwitzigen Dreh raus. Was bleibt, ist die halbherzige Rückkehr zum „Schweigen hinter dem Schweigen“, zum Nullpunkt der Geschichte, den schon der Debütant Horstmann zum Nabel der Welt erklärt hatte.
Frank Müller: Autor im Aus. Ulrich Horstmann kehrt dem Schriftstellerdasein den Rücken. In: literaturkritik.de, 7. Jahrgang, Nr. 7, Juli 2005, S. 111-112.
„Hoffnungsträger“ verlängert die Kette der literarischen Leistungserbringung lediglich um einige Glieder, anstatt sich über die früheren Aphorismenbände „Hirnschlag“ (1984), „Infernodrom“ (1994) und „Einfallstor“ (1998) hinauszuhangeln. Die melancholisierenden Mauersegler, der heruntergekommene Literaturbetrieb, die stille Bierseligkeit, der nonchalante Brückenschlag vom frühzeitlichen Hominoiden zu Handy und HDTV, die kulturkritisch inspirierte Sehnsucht nach dem 19. Jahrhundert – „Wer fernsieht, verpaßt die Glühwürmchen“ –, das alles konnte man schon auf sehr ähnliche Weise lesen. Während der Kuli übers Papier gleitet, ist sein Meister zu seinem eigenen Kuli geworden und trägt sich das Gepäck nach. (...) Viele der „Hoffnungsträger“-Aphorismen sprechen von einem Verblassen, Verhallen und Verkommen. Vom „Rückgabedatum“ der Bücher ist die Rede - und des Lesers, der sie aufschlägt. Alles, was einem während dieses fortgesetzten ‚Versackens‘ noch bleibt, ist, mit einem Streichholz die verbleibende Profiltiefe zu messen. Das ist die Zeit der ‚weißen‘ Melancholie, einer Art zur Ruhe gekommener Enttäuschung, wie sie Horstmann schon in „Der lange Schatten der Melancholie“ (1985) beschreibt. Ohne die aufblitzende Selbstironie, die das Projekt posthumen Publizierens als Spiegelgefecht zum Zwecke der literarischen Angstabwehr entlarvt, aber kommt auch sie nicht aus: „Die Verzweifelung ist sozial und für jedermann zu haben. Das schmerzliche Lächeln der Melancholie dagegen besteht auf einer Kreditkartennummer.“
Frank Müller: Posthumes Publizieren. Wie sich Ulrich Horstmann als Schriftsteller unsterblich macht. In: literaturkritik.de, 8. Jahrgang, Nr. 11, November 2006, S. 92-95. (Zu: „Hoffnungsträger“)
Ulrich Horstmann lebt. Sein soeben erschienener Aphorismusband beweist es. Doch nein, er ist tot. Auf dem Buchrücken von „Hoffungsträger. Späte Aphorismen und ein Entlassungspapier aus dem Dreißigjährigen Krieg“ lesen wir schwarz auf weiß: Dies sei Horstmanns „erste posthume Publikation“. „Ist Horstmann wirklich tot?“, fragte eine besorgte Stimme im Gästebuch der Horstmannschen Homepage. Reingefallen!, möchte man spötteln. Denn der Autor greift hier, wie auch früher schon, zur selbstironischen Kontrafaktur. Soll es sich nicht schon bei „Konservatorium“ (1995) um eine Sammlung nachgelassener Schriften Horstmanns gehandelt haben? Und zeigt nicht schon „Picknick am Schlagfluß“, Horstmanns letzter Gedichtband aus dem Jahre 2005, einen „ausgemusterten Literaten kurz vor der Sperrstunde“, wie in einer Kritik zu lesen war. In „Hoffnungsträger“ wird die Schraube nun eine Drehung weiter angezogen. In Wirklichkeit steht der Autor aus dem vermeintlichen Schattenreich quicklebendiger denn je vor uns. Doch warum das ganze Versteck- und Verwirrspiel? In „Rede über das Ausgeliefertsein und seine Hirngespinste“ im Anhang von „Hoffnungsträger“ klärt uns Horstmann darüber auf, warum er sich literarisch das Leben genommen hat. Es hat mit der Missachtung seiner Werke durch den gegenwärtigen Literatur- und Verlagsbetrieb zu tun. „Muss ich mich eigentlich selbst ans Messer liefern, damit ich auch in Zukunft geschnitten werde?“ fragt Horstmann rhetorisch, um auf das von ihm so geschätzte Spiel mit Masken und Pseudonymen (wie sein literarisches Alter Ego Klaus Steintal) auf die Spitze zu treiben. Wenn andere ihn für tot erklären, könne er dies auch gleich selbst tun. Und aus der Not eine Tugend machen. Lässt es sich nicht als Aussteiger viel besser spotten und lästern, als wenn man selbst Teil eines Kulturbetriebs ist, dem es, so Horstmann, mehr um sich selbst als ums eigentliche Metier geht? (...) In seinem vierten Aphorismusband (...) bietet Horstmann zwar nichts grundsätzlich Neues in punkto Kultur- und Zivilisationskritik, aber der Ton ist um eine Nuance schwermütiger geworden. (...) Auch wenn Horstmann poetische Bilder zulässt (...), ist „Hoffnungsträger“ keinen Deut harmloser als die Vorgängerbände. Der Autor will sich nicht selbst verleugnen. Er greift zu jenen Waffen, die er schon immer bevorzugt hat: Provokation und Polemik, vor allem aber: geschliffenem Wortwitz (wie er besonders dem Aphorismus zueigen ist). (...) Der erwähnte Essay „Hirngespinste“ schließt mit den Worten: „Grund zur Entwarnung kann das nicht sein, insbesondere wenn noch mehr Landsknechte wie ich die Waffen strecken. Eine wildentschlossene Realpolitik schläft nicht. Als Veteran pflege ich ein letztes Hirngespinst, zivil geworden sage ich es lauthals, nein posaune ich es gegen den Abrüstungstrend und die grassierende Erschlaffung heraus: Was wir brauchen, ist die Einführung der allgemeinen literarischen Wehrpflicht.“ Der „ersten“ posthumen Publikation werden mit Sicherheit weitere folgen.
Walter Gödden: Wer fernsieht, verpasst die Glühwürmchen. Mit seinem neuen Aphorismenband „Hoffnungsträger“ beweist Ulrich Horstmann einmal mehr, dass Totgesagte länger leben. Wie gewohnt, ist alles in bester Manier auf den Punkt gebracht. In: Westfalenspiegel, 3/2007, S. 4-6.
