Bibliografie

1. Literarische Monografien
2. Wissenschaftliche Monografien / Essayistik
3. Übersetzungen
4. Herausgaben
5. Aufsätze / Essays
6. Buchrezensionen
7. Theateraufführungen
8. Hörfunk
9. Interviews
10. Fernsehsendungen


1. Literarische Monografien

Klaus Steintal (Pseud.). „Er starb aus freiem Entschluß“. Ein Schriftwechsel mit Nekropolis. Hrsg. u. mit einem Nachwort von U. Horstmann. Obertshausen: Greno, 1976.

Wortkadavericon oder kleine thermonukleare Versschule für jedermann. Köln; Leverkusen: Literarischer Verlag Braum, 1977.

Nachgedichte. Miniaturen aus der Menschenleere. Grafiken: Egbert von der Mehr. Essen: Homann & Wehr, 1980; Neuausgabe ohne die Grafiken E. v. d. Mehrs Göttingen: Herodot, 1985.

Steintals Vandalenpark. Erzählung. Siegen: Machwerk, 1981.

Terrarium oder Einführung in die Menschenhaltung. München: Stückgut, 1981.

Würm. Ein Spektakel aus der Nachgeschichte. München: Stückgut, 1981.

Der Spender. Eine Komödie für Empfängnisbereite. München: Stückgut, 1984.

Hirnschlag. Aphorismen – Abtestate – Berserkasmen. Göttingen: Herodot, 1984.

Silo. Ein Lehrstück für Brutpflege. Göttingen: Deutsche Dramaturgie, 1984.

Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1985.

Ufo oder der dritte Strand. Eine leicht versandete Komödie. München: Stückgut, 1987.

Schwedentrunk. Gedichte. Frankfurt am Main: S. Fischer, 1989.

Patzer. Roman. Zürich: Haffmans, 1990.

Infernodrom. Programm-Mitschnitte aus dreizehn Jahren. Paderborn: Igel, 1994.

Altstadt mit Skins. Gedichte. Paderborn: Igel, 1995.

Konservatorium. Geschichten über kurz oder lang. Hrsg. u. mit e. Nachw. von Klaus Steintal. Paderborn: Igel, 1995.

Beschwörung Schattenreich. Gesammelte Theaterstücke und Hörspiele 1978 bis 1990. Mit einem Essay über die Kunst, zur Hölle zu fahren. Paderborn: Igel, 1996.

Einfallstor. Neue Aphorismen. Oldenburg: Igel, 1998.

Göttinnen, leicht verderblich. Gedichte. Oldenburg: Igel, 2000.

J. Ein Halbweltroman. Oldenburg: Igel, 2002.

Picknick am Schlagfluss. Gedichte. Oldenburg: Igel, 2005.

Hoffungsträger. Späte Aphorismen und ein Entlassungspapier aus dem Dreißigjährigen Krieg. Warendorf: Johannes G. Hoof, 2006.

Kampfschweiger und andere Unstimmigkeiten. Gedichte. Online-Publikation 2007, www.untier.de

Rückfall. Roman. Münster: Johannes G. Hoof, 2007.

Horst-Ulrich Mann: Kampfschweiger. Gedichte 1977-2007. Hamburg: Shoebox House Verlag, 2011.


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2. Wissenschaftliche Monografien / Essayistik

Ansätze zu einer technomorphen Theorie der Dichtung bei Edgar Allan Poe. Diss., 1974. Bern; Frankfurt am Main: Peter Lang, 1975.

Ästhetizismus und Dekadenz. Zum Paradigmakonflikt in der englischen Literaturtheorie des späten 19. Jahrhunderts. Habil.-Schr. München: Wilhelm Fink, 1983.

Das Untier. Konturen einer Philosophie der Menschenflucht. Wien; Berlin: Medusa, 1983; Neuauflagen: Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1985, 6. Aufl. 1998; Warendorf: Johannes G. Hoof, 2004.

Parakritik und Dekonstruktion. Eine Einführung in den amerikanischen Poststrukturalismus. Würzburg: Königshausen & Neumann, 1983.

Der lange Schatten der Melancholie. Versuch über ein angeschwärztes Gefühl. Essen: Die Blaue Eule, 1985.

Jeffers-Meditationen oder Die Poesie als Abwendungskunst. Heidelberg: Mattes, 1998.

Ansichten vom Großen Umsonst. Essays. Gütersloh: Mohn, 1991.

Abdrift. Neue Essays. Oldenburg: Igel, 2000.

Ausgewiesene Experten. Kunstfeindschaft in der Literaturtheorie des 20. Jahrhunderts. Frankfurt am Main et al.: Peter Lang, 2003.

J.M. Coetzee. Vorhaltungen. Frankfurt am Main et. al.: Peter Lang, 2005.

Das Larkin-Projekt. Probeläufe einer hybriden Gedicht-Lektüre. Aachen: Shaker Media, 2007.

Die Aufgabe der Literatur oder Wie Schriftsteller lernten, das Verstummen zu überleben. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2009.


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3. Übersetzungen

Greg Culley: Heldengedenken. Ein Falkland-Requiem. Übersetzt von U. Horstmann. München: Stückgut, 1987.

Jack London: Alaska-Erzählungen. Neuübersetzung aus dem Amerikanischen von Rainer von Savigny. Hrsg. von U. Horstmann. Ausgewählt u. Nachwort von Uwe Böker. München; Zürich: Artemis & Winkler, 1990; Neuausgabe Frankfurt am Main: Fischer, 1992.

–, Der Seewolf. Hrsg., mit einem Nachwort u. – unter Mitarbeit von Georg Heinemann u. Joseph Pesch – aus dem Amerikanischen von U. Horstmann. München; Zürich: Artemis & Winkler, 1990 u. 2001; Neuausgabe Frankfurt am Main: Fischer, 1992.

–, Ruf der Wildnis. Wolfsblut. Neuübersetzung aus dem Amerikanischen von Rainer von Savigny. Hrsg. u. mit einem Nachwort von U. Horstmann. München; Zürich: Artemis & Winkler, 1991 u. 2001; Neuausgabe Frankfurt am Main: Fischer, 1993.

–, Südseegeschichten. Neuübersetzung aus dem Amerikanischen von Renate Sander. Hrsg. von U. Horstmann. Ausgewählt u. mit einem Nachwort von Uwe Böker. München; Zürich: Artemis & Winkler, 1991; Neuausgabe Frankfurt am Main: Fischer, 1995.

Robert Burton: Anatomie der Melancholie. Über die Allgegenwart der Schwermut, ihre Ursachen und Symptome sowie die Kunst, es mit ihr auszuhalten. Aus dem Englischen u. mit einem Nachwort von U. Horstmann. Zürich: Artemis & Winkler, 1988; München: Deutscher Taschenbuch, Verlag 1991; Neuausgabe u. d. T. Anatomie der Schwermut Frankfurt am Main: Eichborn, 2003.

James Thomson: Nachtstadt und andere lichtscheue Schriften. Übersetzt u. mit einem Nachwort von U. Horstmann unter Mitarbeit von Georg Heinemann. Zürich: Haffmans 1992; dreibändige Neuausgabe mit Illustrationen von Fabian Reimann. Lintig-Meckelstedt: Bunte Raben Verlag, 1997.

Jonathan Swift: Ein Tonnenmärchen. Anmerkungen u. Nachwort von Hermann J. Real. Übersetzt von U. Horstmann. Stuttgart: Reclam, 1994.

Ted Hughes: Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt, mit einer Einleitung u. Anmerkungen von U. Horstmann. Heidelberg: Mattes, 1995.

Philip Larkin: Bilder und Selbstbilder. Ausgewählt u. übersetzt von U. Horstmann. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Nr. 117: Bürgerlichkeit. Wien 1999, S. 40-43.

Philip Larkin: Vom Auskosten der Niederlage. Ausgewählt u. übersetzt von U. Horstmann. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Nr. 122: Südafrika. Wien 2001, S. 25-27.

Philip Larkin: Hier. Gedichte. Zweisprachig. Übertragen u. kommentiert von U. Horstmann. Marburg: Privatdruck, 2002.


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4. Herausgaben

Aqua Regia. Zeitschrift für Literatur und andere Kulturschätze. Steinfurt-Burgsteinfurt, 1976-1978. Hrsg. von Jürgen Gross u. U. Horstmann.

Philipp Mainländer: Philosophie der Erlösung. Ausgewählt u. mit einem Vorwort von U. Horstmann. Frankfurt am Main: Insel, 1989.

Kunstgriffe. Auskünfte zur Reichweite von Literaturtheorie und Literaturkritik. Festschrift für Herbert Mainusch. Hrsg. von U. Horstmann u. Wolfgang Zach. Frankfurt am Main et. al.: Peter Lang, 1990.

Die stillen Brüter. Ein Melancholie-Lesebuch. Hrsg. u. mit einer Einleitung von U. Horstmann. Hamburg: Junius, 1992.

English Aphorisms. Ausgewählt, hrsg. u. mit einer Einleitung von U. Horstmann. Stuttgart: Reclam, 1993.

„Mein Name ist Prinz Paradox.“ Oscar Wilde zum Vergnügen. Hrsg. von U. Horstmann. Stuttgart: Reclam, 2000.

Oscar Wilde for pleasure. Hrsg. von U. Horstmann. Ditzingen: Reclam, 2002.

Philipp Mainländer: Vom Verwesen der Welt und anderen Restposten. Eine Werkauswahl. Hrsg. u. eingeleitet von U. Horstmann. Waltrop; Leipzig: Manuscriptum, 2003.

Schattenspiele: Eine Lesereise ins Jenseits der Dichter. Hrsg. von U. Horstmann. Darmstadt: Lambert Schneider, 2011.

Die Untröstlichen: Ein Melancholie-Lesebuch. Hrsg. von U. Horstmann. Darmstadt: Lambert Schneider, 2011.


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5. Aufsätze / Essays

Science Fiktion – Vom Eskapismus zur anthropofugalen Literatur. In: Das Pult, Folge 37, 7. Jahrgang, 1975, S. 81-91.

Zwei Versuche, zu einem Editorial zu kommen. In: Jürgen Gross/U. Horstmann (Hrsg.): Aqua Regia, 1. Jahrgang, Nr. 1, September 1976, S. 3f. (Zus. mit J. Gross)

Die Transzendenz des Konkreten. Anmerkungen zur Kunsttheorie Henry David Thoreaus. In: Martin Christadler et al. (Hrsg.): Amerikastudien, Jahrgang 22, Heft 2. Stuttgart 1977, S. 247-260.

Über die atomare Teleologie und die Geschichte oder Ein Bericht für eine Akademie. In: Niclas Born/Jürgen Manthey (Hrsg.): Literaturmagazin 8. Die Sprache des Großen Bruders. Gibt es ein ost-westliches Kartell der Unterdrückung? Hamburg 1977, S. 173-186.

„Aqua Regia“ oder die Auflösung der Herausgeber. In: Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik, Heft 10, 1978, S. 6.

Die labile Literatur. Anmerkungen zum Funktionswandel eines Mediums. In: Joachim Günther (Hrsg.): Neue Deutsche Hefte, Folge 157, 25. Jahrgang, Heft 1/1978, S. 99-104.

Bastelei und respektloses Interesse. Für einen unprätentiösen Literaturunterricht. In: Diskussion Deutsch, Heft 45, 1979, S. 68-73.

Kritik der Wahrnehmung. William Shakespeares „Timon of Athens“. In: Arbeiten aus Anglistik und Amerikanistik, Nr. 4, 1979, S. 53-60.

Mythos der Bemächtigung. Anmerkung zur Ästhetik des Ralph Waldo Emerson. In: Martin Christadler et al. (Hrsg.): Amerikastudien, 25. Jahrgang, Heft 2. Stuttgart 1980, S. 175-197.

Denn siehe, es ist genug. Plädoyer für die endgültige Verflüchtigung des Menschen. In: Frankfurter Rundschau, 12.02.1983. (Auszug aus: Das Untier. Berlin 1983.)

Der englische Aphorismus. Expeditionseinladung zu einer apokryphen Gattung. In: Poetica, Nr. 15, 1983, S. 34-65.

Parakritik und Dekonstruktion. Der amerikanische Poststrukturalismus. In: Arbeiten aus Anglistik und Amerikanistik, Nr. 8, 1983, S. 145-158.

The Over-Reader. Harold Bloom’s Neo-Darwinian Revisionism. In: Poetics, Nr. 12, 1983, S. 34-65.

The Whispering Sceptic. Anti-metaphysical Enclaves in American Transcendentalism. In: (Hrsg.): Amerikastudien, 28. Jahrgang, Heft 1. München 1983, S. 47-57.

Der Narziß in der Menschenleere. Wider eine ptolemäische Anthropologie. In: Deutsches Ärzteblatt, Nr. 47, 23.11.1984, S. 53-57.

Die Menschenleere ist ausdenkbar. Plädoyer für eine Philosophie des Abschieds. In: Profil, Nr. 20, 14.05.1984, S. 60-62.

Nach uns der Mythos! Ein Aufruf an seine Verächter, Vernunft anzunehmen. In: Frankfurter Rundschau, 07.06.1986.

Walter M. Miller. A Canticle for Leibowitz. In: Hartmut Heuermann (Hrsg.): Der Science-Fiction-Roman in der angloamerikanischen Literatur. Düsseldorf 1986, S. 182-195.

Ein Rückzugsgefecht für die Melancholie. In: Frankfurter Rundschau, 26.10.1985.

„Im Grunde ein wildes, entsetzliches Tier“. Über Arthur Schopenhauer. In: Der Spiegel, Nr. 5, 01.02.1988, S. 176-192.

Kleines Divertimento über den Elefantenwurm. Ulrich Horstmann: Rede zum Kleist-Preis. In: Die Zeit, 28.10.1988.

Nukleares Nirwana. Arthur Schopenhauer und das Goldene Zeitalter des Pessimismus. In: Gerd Haffmans (Hrsg.): Der Rabe. Magazin für jede Art von Literatur, Nr. 19. Zürich 1988, S. 13-26.

Das Prof – ein voreiliger Lexikoneintrag. In: Tumult, Nr. 13: Professoren. München 1989, S. 27-28.

Die Kunst des Großen Umsonst. Melancholie als ästhetische Produktivkraft. In: U. Horstmann/Wolfgang Zach (Hrsg.): Kunstgriffe. Festschrift für Herbert Mainusch. Frankfurt am Main; Bern; New York 1989, S. 127-138.

Endspiele. Todestrieb und apokalyptische Vision. In: die tageszeitung, 14.10.1989. (Beilage zur Frankfurter Buchmesse 1989)

Kunstvolle Entfernung. Anthropofugale Bildwelten. In: Kunstforum, Nr. 100, 1989, S. 326-330.

Untergang im Mahlstrom. Der Philosoph Philipp Mainländer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Magazin, Nr. 508, 24.11.1989, S. 70-76.

Thanatos als Lustprinzip. In: Wulff D. Rehfuss (Hrsg.): Die Apokalypse denken. Langenfeld 1989, S. 41-50.

Über die Verlorenheit. Eine heillose Predigt. In: Rheinischer Merkur, 24.11.1989.

Putzmuntere Eitelkeit. Ulrich Horstmann über den Kult um das Erhabene. In: Der Spiegel, Nr. 14, 02.04.1990, S. 268.

Eine philologische Entrüstung. In: Peter Gendolla/Karl Riha (Hrsg.): Schriftstellerwissenschaftler. Erfahrungen und Konzepte. Heidelberg 1991, S. 71-79.

Der Literaturwissenschaftler als Verdächtigungsvirtuose. In: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Nr. 46, 1992, S. 637-641.

Nachwort zu: Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. Übersetzt u. Anmerkungen von Ingrid Rein. Stuttgart 1992.

Wer schreibt, der soll nicht plärren. Popanz Provokation. In: Die Welt, 02.10.1992.

Kreisverkehr um die Lebensquelle. In: Rheinischer Merkur, 31.12.1993.

Technologisches Denken und apokalyptische Imagination. In: Scheidewege. Jahresschrift für skeptisches Denken, Nr. 23, 1993/94, S. 129-141.

Bunker. Ein Anrennen ganz in Gedanken. In: Klaus Luttringer (Hrsg.): Zeit der Höhlen. Freiburg 1994, S. 89-97.

Katalogtext Sinwels Sinnwelt / Your sirens sing well, Mr. Sinwel. Englische Übersetzung durch Hays Steilberg. In: Wolfgang Sinwel: Das Siegel der Kunst. Wien 1994, S. 3.

Meine Jahre mit Helmut Kohl. In: Die Zeit, 15.04.1994.

Daniel Defoes Robinson Crusoe. Eine konspirative Lektüre. In: Herbert Christ/Michael K. Legutke (Hrsg.): Fremde Texte verstehen. Festschrift für Lothar Bredella. Tübingen 1996, S. 260-271.

Das einzig Wahre. Hoheslied auf das zwanzigste Jahrhundert. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Magazin, 26.07.1996, S. 26-29.

Sind Werte gefährlich? In: Siegfried Reusch/Otto-Peter Obermeier/Klaus Giel (Hrsg.): der blaue reiter. Journal für Philosophie, Nr. 3: Ethik. Aachen 1996, S. 18f.

„Vielleicht bin ich ein Hanswurst“ – Friedrich Nietzsche übel mitgespielt. In: Scheidewege. Jahresschrift für skeptisches Denken, Nr. 26, 1996/97, S. 104-117.

Hai Teck und Kabel-Jau. Eine Computerschelte. In: Spiegel Spezial, 01.03.1997, S. 24-26; wieder in: Abdrift. Oldenburg 2000, S. 45-49.

The Aphorist as Go-between. In: Real. Yearbook of research in English and American literature, Band 13. Tübingen 1997, S. 149-159.

Das andere Empire. Viktorianische Lyrik im Schattenreich. In: Günther Blaicher (Hrsg.): Death-in-Life. Studien zur historischen Entfaltung der Paradoxie der Entfremdung in der englischen Literatur. Trier 1998, S. 181-192.

Jeffers-Meditationen. In: Michael Krüger (Hrsg.): Akzente. Zeitschrift für Literatur, Heft 2, April 1998, S. 175-191.

Kunsttrinker. Vier Suchtkarrieren aus der anglo-amerikanischen Literatur samt einer Flaschenpost über das Scheitern der Prohibition. In: Frankfurter Rundschau, 11./12.04.1998.

Nightclub der Literatur. Eine Empfehlung hinter vorgehaltener Hand. In: Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Hrsg.): Spektrum Literatur, Band 1: Melancholie. Münster 1998, S. 59-69.

Melancholie und Essay. In: Scheidewege. Jahresschrift für skeptisches Denken, Jahrgang 28, 1998/99, S. 165-174.

Alkohol und Literatur. In: M. V. Singer/S. Theyssen (Hrsg.): Alkohol und Alkoholfolgekrankheiten. Grundlagen – Diagnostik – Therapie. Berlin 1999, S. 19-25.

Allmacht und Selbstverwüstung. Zur Wiederentdeckung Philip Mainländers. In: Siegfried Reusch/Otto-Peter Obermeier/Klaus Giel (Hrsg.): der blaue reiter. Journal für Philosophie, Nr. 10: Götter. Aachen 1999, S. 86-71.

H. G. Wells: ‚The Door in the Wall‘. In: Raimund Borgmeier (Hrsg.): Englische Short Stories von Thomas Hardy bis Graham Swift. Stuttgart 1999, S. 64-73.

Nachruf auf Herbert Mainusch. In: Anglistik 2/1999, S. 237-240. (Zus. mit Barbara Schmidt-Haberkamp)

Liebes Ableben ... Eine Ansichtskarte von den Gipfeln der Heilkunst. In: Lichtungen. Kunst, Literatur, Zeitkritik, Nr. 77, 1999, S. 105-107.

Übergangslos. Zur Utopie des Abschieds. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Nr. 117: Bürgerlichkeit. Wien 1999, S. 22-28.

Vorwort zu: Philipp Mainländer: Schriften, Band 4: Die Macht der Motive. Literarischer Nachlaß von 1857 bis 1875. Hrsg. von Winfred H. Müller-Seyfahrt und Joachim Hoell. Hildesheim et. al. 1999.

Aus Schopenhauers Schatten. Die vierbändige Mainländer-Ausgabe beseitigt einen blinden Fleck der Philosophiegeschichte. In: Heinz Gerd Ingenkamp/Dieter Birnbacher/Lutz Baumann (Hrsg.): Schopenhauer-Jahrbuch, 81. Band, 2000, S. 165-167.

Hinrichtung zur Unsterblichkeit. Biografie als Gesamtkunstwerk: Eine Sondervorstellung des Überlebenskünstlers Oscar Wilde zu dessen 100. Todestag. In: Frankfurter Rundschau, 25.11.2000.

Glatziler Lachs. Zu Leben und Werk des englischen Lyrikers Philip Larkin. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Nr. 122: Südafrika. Wien 2001, S. 18-24.

The Marvell Larkin Marvel oder Die Geburt der Poesie aus dem Sprachfehler. In: Gordon Collier/Klaus Schwank/Franz Wieselhuber (Hrsg.): Critical Interfaces. Contributions on Philosophy, Literature and Culture. Trier 2001, S. 313-323.

Lexikonartikel Philip Larkin. In: Eberhard Kreutzer/Ansgar Nünning (Hrsg.): Metzler-Lexikon englischsprachiger Autorinnen und Autoren. Stuttgart; Weimar 2002, S. 334-336.

Der philosophische Dekomponist. Was Philipp Mainländer ausmacht. In: Winfried H. Müller-Seyfarth (Hrsg.): Was Philipp Mainländer ausmacht. Offenbacher Mainländer-Symposium 2001. Würzburg 2002, S. 65-72.

Das diskreditierte Schöne oder Die Verhäßlichung der Theorie. Über den Gesichtsverlust der Sprache, den Hass auf den Künstler und die Unbelehrbarkeit einer neuen Scholastik. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Nr. 131: Feindschaft. Wien 2003, S. 4-16.

Anatomie Aaron. Heiner Müllers Totentanz und Negerkuss. Ein Krauskopfkommentar. In: Wespennest, Nr. 133: Helter Skelter. Wien 2003, S. 40-48.

Einwurf. Ansichten eines Spielballs. Rede über das Ausgeliefertsein und seine Hirngespinste. In: Lichtungen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik, XXVI. Jahrgang, Nr. 101. Graz 2005, S. 94-100.

Aus der Versenkung. In: Winfried H. Müller-Seyfarth (Hrsg.): Anleitung zum glücklichen Nichtsein. Offenbacher Mainländer Essay-Wettbewerb. Würzburg 2006, S. 17-18.

Hirnlos – eine Suada. In: Gerald Bast/Ruth Pauli (Hrsg.): Von der Unabhängigkeit des Denkens. Ästhetische und moralische Orientierungsversuche. Wien; New York 2008, S. 25-52.

Schopenhauers Satellitenschüssel. Der Meisterdenker und seine Rezeption. In: Fabio Ciraci/Domenico M. Fazio/Matthias Koßler (Hrsg): Schopenhauer und die Schopenhauer-Schule. Beiträge zur Philosophie Schopenhauers, Band 7. Würzburg 2009, S. 141-148.

Gerd-Peter Eigner, Fluchthelfer. Laudatio zur Verleihung des Kranichsteiner Literaturpreises 2009. In: Die Horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, 55. Jahrgang, 1. Quartal 2010, S. 87-93.

Vorwort zu: Thorsten Reitz: James Bond. Genese einer Kultfigur. Marburg 2009, S. 9-10.


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6. Buchrezensionen

Seite 1976 über neunzig Buchbesprechungen, u.a. in „Die Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“, „Die Welt“, „Frankfurter Rundschau“.


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7. Theateraufführungen

Würm. Ein Spektakel aus der Nachgeschichte. Uraufführung: Stadttheater Gießen, 28.03.1982. Regie: Henry Hohenemser.

Silo. Ein Essay in Brutpflege. Uraufführung: Pfalztheater Kaiserslautern, 09.01.1987. Regie: Walter Weyer.

Ufo oder der Dritte Strand. Eine leicht versandete Komödie. Uraufführung: Pfalztheater Kaiserslautern, 08.02.1990. Regie: Reinhard Papula.

Terrarium. Einführung in die Menschenhaltung. Uraufführung: Gymnasium Warstein, 14.06.1998. Regie: Egon Uennigmann.


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8. Hörfunk

Nachrede von der atomaren Vernunft und der Geschichte. BR, 03.03.1978; Wiederholung: SFB, 12.09.1981. (Veröffentlichung: Beschwörung Schattenreich. Paderborn 1996, S. 189-202.)

Die Bunkermann-Kassette. BR, 06.04.1979. (Veröffentlichung: Beschwörung Schattenreich. Paderborn 1996, S. 203-214.)

Gedankenflug. Reise in einen Computer. WDR 2, 02.09.1980; Wiederholung: 14.04.199; Übernahme Deutschlandfunk: 13.01.1982; Übernahme ORF, Landesstudio Wien: 01.01.1981. (Veröffentlichung: Beschwörung Schattenreich. Paderborn 1996, S. 215-235.)

Kopfstand. Über die Schwierigkeiten beim Anpassen der Prothese. SFB, 30.09.1980. (Veröffentlichung: Beschwörung Schattenreich. Paderborn 1996, S. 236-262.)

Grünland oder Die Liebe zum Dynamit. SFB, 07.12.1982, 11.12.1982. (Veröffentlichung: Beschwörung Schattenreich. Paderborn 1996, S. 263-283.)

Petition für einen Planeten. SFB, 31.07.1985, 07.08.1985. (Veröffentlichung: Beschwörung Schattenreich. Paderborn 1996, S. 283-302.)


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9. Interviews

9.1 Publikationen

Hermann Burger. Untergangsprophet Horstmann: „Als Schwarzgalliger kommt man auf die Welt“. In: Du. Die Zeitschrift der Kultur, Nr. 11: Melancholie – Momente eines Zeitgefühls. Zürich 1988, S. 53-55.

Wie kompliziert ist die Wirklichkeit? Schließen Wunder und Kausalität einander aus? U. Horstmann im Gespräch mit Wolfgang Thorns. In: Religion heute, Nr. 18, 1994, S. 76-81.

Warum braucht die Universität Melancholiker, Herr Horstmann? In: Süddeutsche Zeitung, 15.9.1997.

Expeditionen aus der Menschenleere. Gespräch mit einem Ketzer. In: Antihund, Nr. 2, 1998, S. 30-33.

Wir bewohnen einen Hinterhof. U. Horstmann im Gespräch mit Rolf Löchel. In: literaturkritik.de, 1. Jahrgang, Nr. 12, Dezember 1999, S. 19-25.

Zwischen Melancholie und Makulatur. Ein nicht ganz vollständiges Gespräch zwischen Ulrich Horstmann, Klaus Steintal, Max Lorenzen und Frank Müller. Online-Publikation 2001, philosophia-online.de

Ulrich Horstmann und seine literarische Wehrpflicht. U. Horstmann im Gespräch mit Timo Engler. In: Pädagogische Hochschule Cakovec (Hrsg.): LICUS. Zeitschrift für Literatur- und Kulturwissenschaften, Nr. 1, 2006, S. 127-136.

9.2 Hörfunk

Die Lust am Untergang – Zukunftsperspektiven zwischen Kulturpessimismus und Hoffnung. SWF, 07.08.1984.

Humanismus sucks. U. Horstmann im Gespräch mit Fritz Ostermayer. FM4 (Sender des ORF), Januar 1999.

Ulrich Horstmanns neuer Roman ‚J‘ – ein Halbweltroman. U. Horstmann im Gespräch mit Uwe Frenzel. Radio Unerhört, Literatur in der Region, 01.03.2002.

Die Philosophie der Menschenflucht. U. Horstmann im Gespräch mit Jürgen Wiebicke. WDR 5, Philosophisches Radio, 17.07.2009.

Die Aufgabe der Literatur. U. Horstmann im Gespräch mit Jörg Biesler. WDR 5, Scala, 05.11.2009.

25. Januar 1640: Der Todestag des englischen Schriftstellers Robert Burton. U. Horstmann im Gespräch mit Marko Rösseler. WDR 3/WDR 5, ZeitZeichen, 25.01.2010.

Alles wird gut. U. Horstmann im Gespräch mit Dieter Frey u. Sandra Richter, Moderation: Susanne Kaufmann. SWR 2, Forum, 12.02.2010.


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10. Fernsehsendungen

Lust am Untergang? Diskussion mit Friedrich Hacker, Benny Härlin, Walter Hollenweger, U. Horstmann, Günter Kunert. Moderation: Justus Boehnck. SFB, ARD-Sendung Arena, 01.11.1983.

U. Horstmann im Gespräch mit Robert Jungk. Moderation: Franz Kreuzer. ORF, Disputationes, 30.01.1991.



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